Frankreichaustausch 2012 - Eine Schülerin berichtet...


Am nächsten Tag hatten wir nach einer Stadtführung durch Reims zusammen mit unseren Austauschschülern Sportunterricht.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen (in der Cantine oder zuhause) wurden wir im Rathaus von Reims mit einem kleinen Empfang begrüßt.
Das darauffolgende Wochenende verbrachte jede Schülerin in ihrer Gastfamilie. Diese hat ein meist sehr schönes Programm organisiert, wodurch uns Aachenern Reims noch einmal nähergebracht wurde.
Montags ging es dann für einen Tag nach Paris. Nach der Besteigung des Eiffelturms, einer Stadtrundfahrt und einem Gang üder die Champs -Elysées und Montmartre haben wir in unsere Jugendherberge eingecheckt und sind essen gegangen.
Am nächsten Tag ging die Reise weiter zum Schloss Vaux-le-Vicomte, dem Vorbild für Versailles. Dort konnten wir eigenständig das Schloss entdecken - ob in unseren eigenen Klamotten  oder  geliehenen Kostümen, welche den Kleidern aus dem 17. Jahrhundert  entsprachen.
Abends waren wir bei Schulschluss der Austauschpartner  wieder in Reims und konnten mit ihnen nach hause fahren.
Die nächsten Tage verbrachten wir damit, die Spezialitäten der Gegend kennen zu lernen.
Mittwoch durften wir einen Blick in die Backstube von Fossier werfen. Dort werden Kekse produziert, die oft mit Champagner serviert werden.
Für Donnerstag wurde eine Tour durch die Champagne organisiert.

 

Da gerade vendanges, also Weinlese war, hatten wir die Gelegenheit Weinpressen in Aktion zu sehen und einen Blick in die Weinkeller rund um die Champagner-Hauptstadt Epernay zu werfen, so zum Beispiel im Weinhaus Philipponnat, wo Elitechampagner produziert wird.
Die zweite Führung haben wir bei Mercier gemacht, einer der größten Champagnerproduzenten. Die Firma wurde bereits 1858 von Eugène Mercier gegründet. Die Gänge des Weinkellers verlaufen unter der Stadt Epernay und haben eine Gesamtlänge von 18 km.
Zum Schluss sind wir in das Dorf Hautvilliers gefahren, in dem der erste Champagner von dem Mönch Dom Puérignon hergestellt wurde. Dort haben wir bei einem Spaziergang  in einer traditionellen Winzerei eine alte Traubenpresse kennen gelernt.
Am Freitag hieß es dann schon au revoir, nachdem wir am Morgen noch im Planetarium waren. Die Schüler und Lehrer des Lycée Jean XXIII hatten eine kleine Abschiedsfest für uns organisiert bevor es gegen 13 Uhr wieder in Richtung Aix-la-Chapelle ging.

Aber: Ce n´est qu´un au revoir!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im März!

 

Leonie Emmerich

 

 

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